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Dietrich-Bonhoeffer Schule Schönberg (Grund- und Mittelschule)
aktualisiert 01.12.18

Bild: Foto Eder

Jesus, wo wohnst du?

13 Mädchen und Buben aus Eppenschlag und Schönberg feierten Erstkommunion

Eppenschlag(fk) Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Eppenschläger Pfarrkirche St. Katharina, zelebriert von Pfarrvikar Pater Anthony, feierten 5 Mädchen und 8 Buben zusammen mit ihren Eltern und Verwandten die Erstkommunion.

Lange hatten die Vorbereitungen auf dieses große Ereignis gedauert. Mit Pater Anthony und Religionslehrer Werner Seidl, unterstützt von Mathilde Resch-Karger und Heike Käser gab es insgesamt sieben Gruppentreffen mit den Kommunionkindern. Dazu gehörten unter anderem gemeinschaftliches Kennenlernen, Taufe, Kreuzzeichen und Hl. Dreifaltigkeit, Kreuzweggänge, gemeinsame Mahlfeier und Vorstellungsgottesdienst. Auch ein interessanter Ausflug nach Frauenau zur Anfertigung eines eigenen Glaskreuzes, die Kirchenbesichtigung mit Turmaufstieg und Orgelführung und ein gemeinsamer Emmausgang gehörten zur Vorbereitung.

Nun war es endlich soweit: Angeführt von Pater Anthony, begleitet von den Ministranten, der Rektorin der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Roswitha Bumberger, dem Religionslehrer Werner Seidl, den Lehrern Andrea Weiß und Karl Friedl und Bürgermeister Christian Süß zogen die Kommunionkinder nach dem Treffen von der Eppenschläger Schule zur Kirche und dann unter feierlicher Orgelmusik in die Kirche ein. Musikalisch und gesanglich gestaltet wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor unter Manuela Denk. Sogar die Erstkommunionkinder sangen zwei Lieder während des Gottesdienstes.

„Jesus Christus, der unter den Zeichen von Brot und Wein die Nahrung unseres christlichen Lebens ist, sei mit euch!“, eröffnete Pater Anthony den feierlichen Gottesdienst und begrüßte neben den Kommunionkindern auch die Eltern und Lehrkräfte und „alle Schwestern und Brüder recht herzlich zu dieser Kommunionfeier“. „Eine große Freude haben wir alle heute, weil das große Fest der Erstkommunion endlich da ist. Ich gratuliere euch, liebe Erstkommunionkinder zum Empfang eurer Erstkommunion. Ihr erfahrt heute die einladende Gemeinschaft mit Gott. Ihr werdet in die Mahlgemeinschaft mit Gott und der Gemeinde aufgenommen. Der Leib Christi, den ihr heute in der Gestalt der Hostie empfangt, ist das Sakrament seiner Liebe“. An die Eltern appellierte Pater Anthony, die Kinder zu unterstützen und stets zu begleiten. „Nehmen Sie ihre Kinder an die Hand und begleiten Sie sie weiter auf ihrem Glaubensweg“.

Nach dem Anzünden der Kommunionkerzen und deren Segnung waren die Kommunionkinder dran und durften die Kyrierufe sogar singen, denn schließlich waren die Kinder ja während des Gottesdienstes nicht nur Zuhörer und passive Gottesdienstteilnehmer.

„Es ist Euer besonderer Tag“, so Pater Anthony zum Beginn seiner Predigt. „ Jesus, wo wohnst du? So unser Thema zur Erstkommunion, ist gleichzeitig die Frage der Jünger an Jesus. Seine Antwort war: Kommt und seht“. Es sei eine Einladung zu seiner Freundschaft und die beiden Jünger haben einen Tag bei Jesus gewohnt. Für die beiden Jünger sei das ein großes Erlebnis gewesen, denn sie waren überzeugt, den Messias gefunden zu haben. „Wenn Jesus immer in uns wohnt, dann können wir in den Mitmenschen, den Tieren, in der Natur oder überall auf dieser Erde seine Nähe spüren. So ist heute der Anfang dieses Erlebnisses.“  Die Kinder bräuchten auch weiter Unterstützung, dass dieser Funke des Glaubens weiter brennen könne.

Mit einer für alle interessanten Geschichte über einen kleinen Jungen und dessen Erlebnis mit einer alten Frau, schloss Pater Anthony seine Predigt.

Noch vor dem Schlussgebet „Jesus, du bist immer bei uns“, sangen die Kommunionkinder unter Gitarrenbegleitung ein Danklied: „Herr in deinen Händen“.

 „Jesus, du bist immer bei uns. Wir danken dir, dass du zu uns gekommen bist in deinem Wort und im Brot des Lebens. Du öffnest unser Herz für deine Liebe, aus der wir alle leben. Lass uns diese Liebe weiterschenken, heute in unseren Familien und an allen Tagen“, lautete das Schlussgebet des Zelebranten, der dann nach einigen Dankesworten an alle Helfer den Schlusssegen erteilte. Noch vor dem feierlichen Auszug aus der Pfarrkirche sangen alle gemeinsam mit Begeisterung das Lied: „Großer Gott, wir loben Dich!“